Neue Impulse für Inklusion in Bürstadt

Besonders bedeutsam: Herr Tabar hat ausdrücklich festgelegt, dass die Erträge aus seiner Zustiftung ausschließlich Inklusionsprojekten zugutekommen sollen. Das entspricht seinem Wunsch, durch sein Handeln sichtbare Zeichen für Teilhabe und soziale Verantwortung zu setzen.
Seine Motivation beruht auf seiner persönlichen Geschichte: Nach einem schweren Unfall im Jahr 1994 ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Die Unterstützung, die er selbst erfahren hat – z. B. ein barrierefreier Zugang – haben ihn in Bürstadt verwurzelt. Heute möchte er etwas davon zurückgeben und sich aktiv für andere einsetzen.
Wir sehen diese Zustiftung als Verpflichtung und Chance zugleich: Verpflichtung, verantwortungsvoll mit den Erträgen umzugehen, und Chance, Inklusion noch stärker als Teil unserer Stiftungsarbeit zu verankern. Die Mittel können z. B. in inklusive Bildungsangebote, barrierefreie Maßnahmen oder Teilhabeprojekte fließen.
 

 
Warum das wichtig ist – und was nun folgt
  • Stärkung eines dauerhaften Engagements: Die Zinserträge aus der Zustiftung schaffen eine verlässliche Finanzierung für Inklusionsvorhaben.
  • Symbolkraft & Ansporn: Die großzügige Spende sendet ein starkes Signal und kann weitere Spender motivieren.
  • Synergien nutzen: Die Bürgerstiftung arbeitet schon heute in vielen Bereichen, z. B. mit dem Projekt Fit for Future, Lesepaten und individueller Förderung – mit dieser Zustiftung können wir Inklusion stärker und konkreter verankern.
  • Nächste Schritte: Gezielte Projektaufrufe, Bündelung von Ideen aus der Bürg­schaft sowie Kooperation mit dem Inklusionsbeirat, Schulen und Vereinen, um sinnvolle Vorhaben zu realisieren.

 


 
Wir danken Herrn Tabar im Namen aller Bürgerinnen und Bürger für dieses herausragende Signal der Solidarität. Gemeinsam setzen wir Zeichen für eine Stadt, in der Teilhabe selbstverständlich ist – und nicht erst durch Barrieren definiert wird.